5 - 15 - 10
Zum letzten Mal Zahlen, verprochen....
Die 5 steht für den Tag der Abreise, die 15 für jenen der Rückkehr - soweit der Plan. Inklusive der 10 Übernachtungen in Las Palmas. Ich hätte auch noch die Zahl 9 anfügen können, die steht dann für die Anzahl ganzer Tage, welche ich auf der Insel im Atlantik verbringen werde. Das nächstgelegene Festland - abgesehen von den übrigen Inseln in der Gegend - wäre dann vermutlich Marokko. Klimatisch gesehen sehr ähnlich, jedenfalls an der südlichen Atlantikküste, und man spricht dort - auch - französisch. Im Gegensatz zu den Azoren, die ebenfalls nicht weit von den Kanarischen Inseln entfernt sind, dort wird portugiesisch gesprochen. Das ist wohl auch der Grund, warum es mich dort noch nie hingezogen hat. Klimatisch soll es noch etwas wärmer sein, verspricht aber mit den stabilen Passatwinden vor allem den Surfern beste Bedingungen. Ich mag Wind, aber nicht zu viel - schon gar nicht beim Fliegen, wie Ende August auf dem Flug nach Nizza.
Es fühlt sich etwas komisch an. Auf der einen Seite ist es das fünfte Jahr in Folge, in dem ich spät im Jahr Ferien in Las Palmas verbringe. Eine gewisse Routine sollte sich also bereits eingestellt haben. Ist im Prinzip auch so, ich kenne die Flughäfen, das Hotel, den Strand, zahlreiche Sehenswürdigkeiten verteilt über die Insel, und ich weiss auch, wie ich mit dem Bus dorthin komme. Ich habe eine Karte für den Stadtbus und zwei Apps auf dem Handy, eine für die städtischen "Guaguas", die andere für die Fernverbindungen. Und was das Essen angeht, habe ich auch bereits viel Erfahrung, und weiss, wo richtig gut gekocht und freundlich bedient wird.
Auf der anderen Seite ist es halt doch nicht mein Alltag. Ich überlege auch beim fünften Mal, was alles schief gehen könnte. Nicht, weil ich das herbeidenken will, sondern um mir zu überlegen, was ich damit machen würde. Das GA für die Zugfahrt ist dabei, das habe ich bereits überprüft. Die Identitätskarte auch, ebenfalls schon überprüft. Den Fahrplan hatte ich ebenfalls schon früh nochmals online angeschaut, kommt ja vor, dass Züge ausfallen oder Verspätung haben. Ein Koffer zu viel im Flugzeug und Rückkehr zum Gate, das hatten wir bereits im letzten Jahr. Dass ich als Business-Passagier meinen Koffer am Schalter abgeben kann, habe ich ebenfalls bereits überprüft. Die Eco-Passagiere müssen das Etikett selber ausdrucken und anbringen.
Auf der anderen Seite ist es halt doch nicht mein Alltag. Ich überlege auch beim fünften Mal, was alles schief gehen könnte. Nicht, weil ich das herbeidenken will, sondern um mir zu überlegen, was ich damit machen würde. Das GA für die Zugfahrt ist dabei, das habe ich bereits überprüft. Die Identitätskarte auch, ebenfalls schon überprüft. Den Fahrplan hatte ich ebenfalls schon früh nochmals online angeschaut, kommt ja vor, dass Züge ausfallen oder Verspätung haben. Ein Koffer zu viel im Flugzeug und Rückkehr zum Gate, das hatten wir bereits im letzten Jahr. Dass ich als Business-Passagier meinen Koffer am Schalter abgeben kann, habe ich ebenfalls bereits überprüft. Die Eco-Passagiere müssen das Etikett selber ausdrucken und anbringen.
Eigentlich sind all diese Gedanken aber unnötig. Denn dass man etwa vergisst und/oder etwas schief geht, das gehört ja eigentlich dazu. Und beides ist in meinem Fall bereits erledigt: beim EInchecken gestern stellte ich fest, dass im Feld "Vornamen" etwas zu viel stand. Mit "BrunoBruno" wäre ich wohl in Zürich noch durchgekommen, aber eventuell in Las Palmas aufgelaufen - spätestens beim Einchecken für den Rückflug. Zum Glück war das über die Hotline von Edelweiss schnell korrigiert, selber machen konnte ich es nicht mehr. Und was das Vergessen angeht: der Kehrrichtsack, der steht noch in der Küche. Egal, lüften muss ich bei meiner Rückkehr ja sowieso....
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