Frau Holle schlägt zurück
Es war nicht ganz überraschend, das Winterkleid heute Morgen beim Aufstehen. Immerhin, ich sehe gerade etwas blauen Himmel und die Sonne drückt sich leicht durch die Wolken. Sieht irgendwie aus wie Dezember - aber eigentlich ist ja Ende März. In einer Woche ist Karfreitag, und zudem der 3. April.
Gestern war ich in Zürich bei der Rega. Die Organisation an sich ist spannend, die Geschichte sowieso und die Gegenwart zeigt, dass gute Ideen in der Schweiz immer noch toll unterstützt werden. 3,7 Millionen (3'700'000) Gönner hat die Rega heute, und die Leistungen sind ja eigentlich super: Rettung und Repatriierung werden ergänzend für Gönner erlassen - ergänzend zu den Zahlungen von Versicherungen und Krankenkassen. Das gilt auch für über die Notfalldienste bei der Rega aufgebotene Einsätze von Air Glacier und anderen Organisationen, denn das Wallis ist nach wie vor ein nahezu blinder Fleck für die Rega. Es gibt nur diesen einen, blau-gelben Helikopter im Aargau, der ist nicht gedeckt weil es keinen Vertrag mit dieser Organisation gibt. Da fragt man sich, warum gibt es sowas überhaupt in der Schweiz? Denn eine Rettung kostet rasch mal 2'500 CHF und mehr, rund 800 CHF zahlt die Grundversicherung (wobei es eventuell bei der SUVA mehr ist, falls es sich um einen Unfall handelt).
Was sie noch nicht wussten: die Rega-Basis bleibt - was die drei Jets angeht - in Zürich-Kloten. Die heutige Basis muss der Vergrösserung von Piste 28 weichen, und wenn es was Neues geben muss, dann ist die Frage nach dem künftigen Standort legitim. Es bleibt nun Zürich, hätte theoretisch auch Bern, oder Genf oder in der Nähe eines anderen Flughafens sein können. Die Begründung ist nun einerseits die Nähe zu den Menschen (der Grossraum Zürich ist natürlich enorm bevölkerungsreich), andererseits die medizinische Versorgung. Das würde in Bern auch passen, aber dort hat es eben schon weniger Menschen und wenn man einen Standort so weit verlegt, muss man auch berücksichtigen, dass wohl nicht alle Mitarbeitenden mitzügeln werden. Und geeignete Personen findet man auch nicht so leicht auf dem Arbeitsmarkt: vier Sprachen, idealerweise ein medizinischer Background, sucht das mal...
Freitag, noch etwas aufholen von gestern, dann gibt es Wochenende. Eines zum drinnen an der Wärme geniessen...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen